Was ist eine Gewissensnot?

Um dir den Begriff Gewissensnot zu veranschaulichen, möchten wir zuvor den Begriff „Gewissen“ etwas näher beschreiben.

„Das Gewissen wird im Allgemeinen als eine besondere Instanz im menschlichen Bewusstsein angesehen, die bestimmt, wie man urteilen soll. Es drängt, aus ethischen, moralischen und intuitiven Gründen, bestimmte Handlungen auszuführen oder zu unterlassen. Entscheidungen können als unausweichlich empfunden oder mehr oder weniger bewusst – im Wissen um ihre Voraussetzungen und denkbaren Folgen – getroffen werden (Verantwortung).“

Auszug aus dem Wikipedia Artikel Gewissen (Einleitung)

Unser Gewissen ist demzufolge eine Instanz, die uns stets und ständig begleitet. Sie soll dafür sorgen, dass sich unsere Entscheidungen und unser Handeln stets im Einklang mit den ethischen und moralischen Grundprinzipien befinden. Sollten wir uns entgegen unserem Gewissen entscheiden, plagen uns Gewissensbisse und Zweifel.

Üblicherweise fühlt man sich gut, wenn man nach seinem Gewissen handelt; das ist dann ein gutes oder reines Gewissen. Handelt jemand entgegen seinem Gewissen, so hat er ein subjektiv schlechtes Gefühl; ein schlechtes, nagendes Gewissen oder Gewissensbisse, was man auch als kognitive Dissonanz, eine fehlende Harmonie im Bewusstsein, beschreibt.

Auszug aus dem Wikipedia Artikel Gewissen (Einleitung)

Sollten wir uns wieder und wieder entgegen unserem Gewissen entscheiden oder zu etwas zwingen lassen, das wir eigentlich nicht akzeptieren können, kann dies auch gesundheitliche Folgen haben. So wären bei ernsthaften Gewissenskonflikten auch Depressionen und andere psychische Erkrankungen die langfristige Folge. Ein Anstieg dieser Krankheiten kann in unserer Gesellschaft bereits beobachtet werden, denn die Depression entwickelt sich langsam, aber stetig zur Volkskrankheit. Sicherlich ist daran nicht nur der Rundfunkbeitrag schuld, aber dieser wird seinen Teil dazu beitragen.

Es hilft dabei nicht, den Kopf in den Sand zu stecken und die Augen vor der Realität zu verschließen. Auch mit Deinen 17,50 € werden jeden Monat Dinge finanziert, die Du nicht weiter akzeptieren solltest! Die wesentlichen Gründe dafür sind dir sicherlich schon bekannt. Im Endeffekt bezahlen wir die Propaganda, die dafür sorgen soll, dass wir weiterhin mitmachen, nichts hinterfragen, sondern die vorgegebene Meinung annehmen und dafür unser Gewissen ignorieren. In unserem Land sind zwar immer mehr Dinge kaputt und verbesserungswürdig, aber solange unsere Politik und die Öffentlich-Rechtlichen verkünden, dass es uns noch nie so gut wie jetzt ging, gibt es auch keinen Bedarf, etwas zu verändern. Oder etwa doch?

Wir für unseren Teil können dieses Spiel nicht mehr weiter mitspielen. Alles, was wir mittlerweile über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wissen, lässt keinen Raum mehr für Diskussionen. Es würde uns in eine Gewissensnot führen, wenn wir weiterhin für die Finanzierung des Rundfunks aufkommen würden. Auch wenn wir vielleicht gesetzlich dazu verpflichtet sind, erachten wir unsere Gewissensfreiheit als ein wesentlich höheres Gut als die Rundfunkbeitragspflicht. Unser Grundrecht auf Gewissensfreiheit gibt uns also eine ausreichende Begründung, um hier Zivilcourage zu zeigen und somit den Rundfunkbeitrag zu verweigern. Der Rundfunk muss entweder zu einer unabhängigen Grundversorgung zurückfinden oder mit unseren Anträgen, Klagen und unserem Protest leben.

Wir benötigen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht, um unser Leben zu gestalten, er hingegen benötigt unsere Mittel zum Überleben. Dies wird in Zukunft nur weiterhin möglich sein, wenn er zu einem gesunden und ausgewogenen Programm und Verwaltungssystem zurückfindet. Ansonsten schalten wir ihn einfach ab!