Die Gebührenentwicklung

Die Gebühr des Rundfunkbeitrags hat sich über die Jahre kontinuierlich nach oben entwickelt. Wenn man bedenkt, dass diese anfangs dafür gedacht waren die Sendeanlagen und die eigentliche Übertragung des Rundfunks zu finanzieren und dabei 2 DM ausgereicht haben, kann man sich nur wundern dass wir heutzutage bei 17,50 € im Monat angekommen sind.

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland (1949) reichten noch 2 DM als Rundfunkgebühr. Dazu kamen 1954 weitere 5 DM für die Nutzung des Fernsehens, für alle Besitzer eines TV-Geräts hinzu. Weitere 16 Jahre Beitragsstabilität folgten, bis dann 1970 der Trend stetig nach oben ging. Im März 2014 wurden uns zwar erstmals 0,48 € pro Monat erlassen, aber die nächste Erhöhung steht schon in den Startlöchern. Aktuell sind es bis 2020 je 17,50 Euro monatlich, die von 44,87 Millionen Beitragskonten fließen.

Infografik: Rundfunkbeitrag soll deutlich steigen | Statista

Einige Prognosen zur Gebührenentwicklung gehen sogar soweit, dass sich der Rundfunkbeitrag verdoppeln müsste, um die Pensionen für Mitarbeiter und Intendanten überhaupt weiter finanzieren zu können. Letztendlich bezahlen wir mit unseren Rundfunkgebühren nämlich nur einen Bruchteil für das eigentliche Programm. Der größere Teil unserer Zwangsbeiträge fließt in die üppige Altersvorsorge von Intendanten und Mitarbeitern der Landesrundfunkanstalten. Die erhalten nämlich gemäß ihren Gehältern, auch eine üppige Pension. Das alles bezahlen und finanzieren wir mit unseren Zwangsbeiträgen. 1